Rettet den Barnstorfer Wald

Unsere Ziele

Der vom Zoo Rostock geplante Bau eines Darwineums und die damit verbundene Rodung eines Teils des westlichen Barnstorfer Waldes hat dazu geführt, dass sich Anfang 2011 die Bürgerinitiative „Rettet den Barnstorfer Wald“ gegründet hat.

Wir sind nicht gegen den Bau einer neuen Menschenaffenanlage, halten das Projekt Darwineum im geplanten Umfang aber für überdimensioniert. Wir ärgern uns über die Rodung zahlreicher alter Bäume und über die großflächige Abzäunung des ehemals frei zugänglichen, innerstädtischen Naherholungsgebiets, das von vielen Sportlern, Spaziergängern, Familien, Naturfreunden und Hundebesitzern gleichermaßen genutzt und ob seines naturbelassenen Charakters geschätzt wird.

Wir fordern,

  • eine Menschenaffenanlage innerhalb der bisherigen Zoogrenzen zu errichten,
  • kostengünstiger und  vorausschauend zu wirtschaften, um die kommunalen Finanzen auch in Zukunft nicht übermäßig zu belasten,
  • den westlichen Waldteil als Naherholungsgebiet für die Öffentlichkeit zu erhalten.

Auf unserer Homepage möchten wir unsere Argumente gegen den Bau eines Darwineums am geplanten Standort darstellen.  Zudem  starten wir ein Bürgerbegehren zum Erhalt des Waldes.  Mehr dazu sowie Unterschriftenlisten zum Herunterladen finden Sie >HIER<.

Bürgerbegehren

 

Zur Rettung des Barnstorfer Waldes haben wir ein Bürgerbegehren initiiert.  Darin wird die Aufhebung des kürzlich erfolgten Beschlusses der Bürgerschaft zur Errichtung des Darwineums auf dem zusätzlichen Gelände im Barnstorfer Wald gefordert.  Wir möchten dieses Instrument der direkten Demokratie auf kommunaler Ebene nutzen. Laut §20 der Kommunalverfassung Mecklenburg-Vorpommern benötigen wir dafür mindestens 4000 Unterschriften.

Mit Ihrer Unterschrift können Sie unsere Forderungen unterstützen und uns sogar helfen, weitere Unterschriften von Rostocker Bürgern zu erhalten.

Voraussetzungen:  Jeder, der eine Unterschrift leistet, muss in Rostock als Einwohner gemeldet sein und mindestens 16 Jahre alt sein.

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Und so funktioniert es:

  1. Laden Sie die Unterschriftenliste sowie die Begründung für das Bürgerbegehren hier herunter:
    Unterschriftenliste.pdf
  2. Füllen Sie die Liste leserlich aus
  3. Schicken Sie die Unterschriften an folgende Adresse:
    Frau  Franka  Hülse
    Postfach  109200
    18013  Rostock

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Begründung für das Bürgerbegehren zum Erhalt des Barnstorfer Waldes

Die Verlagerung des Standortes für das Vorhaben Darwineum ist zwingend erforderlich, um die bisher noch nicht in Anspruch genommene wertvolle Waldfläche, die auch eine Bedeutung für die Stadtökologie hat, künftig für die Erholung der Bürger von Rostock frei zugänglich zu erhalten. Die Stadt Rostock verfügt ohnehin nur über ein relativ kleines zentral gelegenes Gebiet für Erholungszwecke  ihrer Bürger. Durch den geplanten Bau dieses Museums auf dem Gelände einer noch intakten Waldfläche würde diese Naherholungsmöglichkeit erneut und nachhaltig eingeschränkt werden.

Deshalb fordern wir, dass die Hansestadt Rostock und auch das Land Mecklenburg-Vorpommern sich strikt an die Verfassung des Landes M/V  Artikel 12  (Umweltschutz) vom  23. Mai 1993, insbesondere an das Landeswaldgesetz – WaldG vom  8. Februar 1993, ohne Wenn und Aber halten, und nicht zulassen, dass ein für die Bürger wertvolles Naherholungsgebiet vernichtet wird.

Die  Zoo GmbH Rostock hat bisher eine ca. 37 ha große Fläche belegt. Damit  ist sie eine der  größten Zoofläche in der Bundesrepublik Deutschland. Bedeutende Zoo-Anlagen wie  Frankfurt/Main  mit 11 ha, Hannover mit 22 ha oder Stuttgart mit 30 ha haben wesentlich weniger Fläche zur Verfügung bei einer viel größeren Anzahl von Tierarten. Deshalb ist es mit gutem Gewissen nicht  hinnehmbar, dass in Rostock eine weitere Fläche zu Lasten eines Waldes in Anspruch genommen  wird.

Die bisherige Planung für das Museum/Darwineum kann weitestgehend auch auf dem bisherigen Zoogelände umgesetzt werden. Gleichzeitig können ohnehin frei werdende Gehegeflächen einbezogen werden, und die Zoo GmbH  bekommt dadurch ein besser strukturiertes Zoo-Gelände. Damit  kann auch gesichert werden, dass ein sparsamer Ressourcenverbrauch bei geringeren Kosten erreicht wird. Gleichzeitig ergeben sich entscheidende nachhaltig wirkende Verringerungen der Fixkosten, die den städtischen Haushalt entlasten.

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